Durban Poison – Strain Review

Durban Poison – Strain Review

Legendäre Sativa Landrasse aus Südafrika

Wake and Bake ist eine Art, wie sich manche kiffenden Frühaufsteher Ihre Motivation und Kreativität für den Tag holen. Indicas sind dafür jedoch nicht die bevorzugten Cannabis-Sorten, um sich für den bevorstehenden Tag zu begeistern. Stattdessen sind Sativa-Sorten für ihre kaffeeähnlichen Qualitäten bekannt, die Ihnen schnell auf die Beine helfen.

Wenn es auf diesem schönen Planeten eine Sorte gibt, die perfekt für Ihre Wake-and-Bake-Routine geeignet ist, dann ist es z.B. die reine Sativa Landrasse Durban Poison.

Der Background von Durban Poison

Der Durban Poison Strain ist eine reine 100% Sativa Landrasse, aus der Durban Region in Südafrika. Dieser Landrassen-Strain ist dort seit gut 700 Jahren beheimatet und wächst ohne menschliche Zuchtbemühungen wild vor sich hin, perfekt an seine Umgebung und das Klima angepasst.

Jeder, der einmal die Gelegenheit hat in der Durban Gegend in Südafrika Urlaub zu machen, kann sich dort vor Ort von wild wachsenden Outdoor-Exemplaren Samen suchen. Der einheimische Raucher hat es oft einfach, brauch er sich doch nur in der Natur bedienen, der Indoor-Anbau ist eher selten in Südafrika.

Die Sorte war bis in die 1970er Jahre relativ unbekannt. Es war der US-amerikanische Züchter Ed Rosenthal, der in den 1970er Jahren nach Durban, Südafrika flog, um die unerschlossenen Sativa-Sorten der Region zu erforschen. Und Eds Reisen blieb nicht ohne Folgen, denn er flog mit einem Beutel voller Durban Poison Samen von dort in die USA zurück, die den Ursprung für die amerikanische und europäische Zuchtlinie bilden.

In den USA angekommen, gab Ed eine Handvoll Durban Poison Samen an einen bekannten Züchter namens Mel Frank. Frank begann nun die Samen anzupflanzen, zu selektieren und zu einem fein abgestimmten Meisterwerk zu züchten. Schließlich blieben Frank zwei verschiedene Linien von Durban Poison Samen, die A und B Linie.

Mel Frank entschloß sich seine B-Linie an den bekannten Züchter Sam the Skunkman in den Niederlanden zu schicken. Sam the Skunkman setzte die Zuchtarbeit mit den Samen fort, und es gelang Ihm, die Gesamtblütezeit der Sativa deutlich zu verkürzen.

Seit der Einführung von Durban Poison bei diversen Samenbanken, hat sich die Welt sehr schnell in diese wahrlich elektrisierende Sativa Landrasse verliebt. In den letzten Jahren wurde Durban Poison noch bekannter, als ein Elternteil der inzwischen legendären Westcoast Sorte Girl Scout Cookies.

Jetzt ist Durban Poison wegen seiner markanten Eigenschaften und Stärke wieder auf dem Radar von Cannabis-Enthusiasten und Züchtern, die selber Neues schaffen wollen und sich dafür ausgesuchten Landrassen widmen.

Anbau und Kultivierung

Der Anbau dieses Strains ist nicht besonders schwierig, sie gilt als leicht anzubauende Sorte sowohl für indoor als auch outdoor.

Sobald Ihr mit dem Anbau Ihrer Durban Poison Samen beginnt, müsst Ihr dafür sorgen, dass das Licht, die Düngung und das Gießen gleichbleibend und ausgewogen sind. Unser Strain kommt aus einer Gegend, wo es im Jahresmittel 24 Grad warm ist und vom Meer ein stetiger Luftzug weht. Diese Pflanze ist ein starker Wassertrinker, die Wurzeln entwickeln sich schnell und füllen jeden Topf.

Während am Anfang nach der Keimung noch minimale Düngermengen ausreichen, mag der Strain während der Wachstumsphase mittlere bis höhere Düngergaben sehr gerne. Auch in der Blütephase dürft Ihr die Pflanze gerne mit gutem Bio-Dünger verwöhnen. Besonders outdoor wachsende Exemplare, die locker 3 m hoch werden können, ziehen gut Nährstoffe.

Durban Poison

Vom Klima her ist diese Sorte super für mediterrane Verhältnisse, wenn man Sie outdoor wachsen lassen will, sie mag es warm. Indoor wächst Sie überall sehr gut, ist als typische Landrasse auch recht robust, bringt aber nur mittlere bis gute Erträge.

Insgesamt liegt der beste Temperaturbereich für den Outdoor-Anbau bei 20 bis 30°C. Durban Poison kann jedoch auch höheren und sogar niedrigeren Temperaturen standhalten. Indoor sollten die Temperaturen ähnlich zw. 16 und 28 Grad liegen.

Blütezeit:

Sam the Skunkman vollbrachte Wunder in Bezug auf die Blütezeit der Durban Poison Samen, liegt doch die normale Blütezeit für eine Sativa Landrasse bei 14 – 18 Wochen. Ihm ist es gelungen diese auf nur 8 bis 9 Wochen zu reduzieren.

Ertrag:

Der Ernteertrag von Durban Poison ist eher durchschnittlich, aber lasst Euch davon nicht abschrecken, denn Ihr werdet eine durchschnittliche Menge, aber eine überdurchschnittliche Qualität ernten, an die Ihr euch sicher länger erinnern werdt.

Bei einem Indoor-Anbau könnt Ihr einen Ertrag von ca. 350 Gramm pro Quadratmeter erwarten, natürlich immer in Abhängigkeit von der Topfgröße, dem Platz und der Lichtmenge, die zur Verfügung stehen. Wenn Ihr die Sorte im Freien anbaut, steigt der Ertrag schnell auf ca. 500 – 650 Gramm pro Pflanze an.

Die Wuchshöhe:

Wenn es eine Sache gibt, für die diese Sorte bekannt ist, dann ist es ihre bemerkenswerte Höhe. Jeder Samen hat das Potenzial, die Höhe von 3,50 m zu erreichen. Das macht die Trichombeschauung etwas schwer an der Spitze. Erwartet Bäume beim Outdoor-Grow.

Wenn Ihr euch entscheiden, Eure Pflanzen indoor anzubauen, müssen Ihr höhenreduzierende Techniken anwenden. Toppen, FIM und die ScrOG-Technik sind allesamt erprobte und bewährte Methoden, um die Gesamtgröße zu reduzieren.

Resistenz gegen Schädlinge und Schimmel:

Durban Poison ist mässig resistent gegen die häufigsten Krankheiten und Schädlinge. Ihr solltet immer vorbeugende Massnahmen gegen Schimmel, Pilze oder Schädlinge ergreifen, wie regelmäßiger Luftaustausch, saubere Wuchsumgebung, ausreichend Wasser und Dünger.
Schneidet die unteren Triebe ab, um mehr Luftzug zu gewährleisten.

Sortenbeschreibung und Eigenschaften

Außerlich auffällig ist das helle Blattgrün und die orangfarbenden Blütenstempel. Ein weiteres Merkmal ist der starke Harzbesatz der Blätter und Blüten, die einem schon erahnen lässt, wie potent diese Sorte ist.
Der THC-Gehalt ist mit 22 bis 26% sehr hoch, wie bei vielen afrikanischen Sativas, was diese Sorte auch für medizinische Anwendungen interessant macht.

Bei den Terpenen, die den fantastischen Geruch und Geschmack dieser Sorte ausmachen, dominieren Terpinolen, Myrcen und Ocimen. Diese drei Terpene kommen nicht häufig zusammen vor, und ergeben zusammen ein komplexes Terpenprofil.

Durban Poison

Das Terpinolen ist für den unverschämt süßen Lakritzgeschmack verantwortlich. Als nächstes erzeugt das Myrcen einen komplexen Kräutergeschmack, der die Kehle einhüllt. Und schließlich ist das Ocimen für den minzig-frischen Geschmack bei jedem Zug verantwortlich.

Nehmt einen tiefen Zug, ….wenn Ihr ausatmen, spürt Euer Körper sofort eine Welle der Euphorie, Energie, Motivation und Inspiration. Wenn sich der Rauch verzieht, werdet Ihr euch fragen: „Warum kann das Leben nicht immer so einfach sein?“

Ihr werdet einen Energieschub erhalten, der an einen dreifachen Espresso erinnert. „Gibt es etwas, das getan werden muss?“ „Wen kann ich anrufen?“ „Ist das Projekt morgen fällig?“ Egal, ob Du ein Abenteuer-Junkie bist oder für das Abitur pauken musst, Durban Poison ist der perfekte Begleiter.

Abgesehen von einem überwältigenden Maß an Energie, werdet Ihr feststellen, dass Durban Poison auch die Kreativität fördern kann.

Medizinische Eigenschaften:

Die therapeutischen Eigenschaften sind unübertroffen.
Durban Poison ist bei vielen medizinischen Anwendern sehr beliebt, hilft die Sorte doch sehr gut gegen Depressionen, Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Sie ist in der Lage Ängste zu nehmen, bei PTSD zu helfen, und Schmerzen und Entzündungen zu bekämpfen.

Negative Auswirkungen:

Es gibt einen Nachteil bei dieser Sorte – Ihre schiere Potenz.
Die für unerfahrene Konsumenten schockierend kräftige, energetische Wirkung, kann Angst auslösen anstatt sie zu bekämpfen. Herzrasen und Kreislaufprobleme sind eventuelle Folgen.

Darüber hinaus ist bekannt, dass die Pflanze auffallend rote Augen und einen sehr trockenen Mund hervorruft. Es macht Sinn mit einer kleinen Dosierung anzufangen und sich langsam an die Sorte und ihre Potenz zu gewöhnen.

Typ: reine Landrasse
Art: reguläre & feminisierte Samen
Genetik: 100% Sativa
Eltern: reine Landrasse, Südafrika, um Durban herum
THC: 22 – 26%
CBD: um 1%
CBN: um 1%
Indoor: 8 – 9 Wochen Blütezeit
Outdoor: Anfang bis Ende Oktober
Ertrag: mittel
Wuchs: outdoor bis 3,50m /indoor bitte toppen
High: Achtung! Diese Pflanze ist sehr stark, mit einem lang andauernden psychedelischen High. Nur für Experten!

Sie finden bei uns Strain Reviews und Grow-Reports, angebaut mit verschiedenen Methoden von Erde bis Hydro, Outdoor wie Indoor.

Weitere Strain Reviews:
Malawi
Oldtimer’s Haze
Panama Red/White/Green/Purple
5 CBD-Sorten
Durban Poison
Pakistan Chitral Kush
Schwarzes & Purple Cannabis
ENOFCA – Strain Enzyklopädie -1200 Sorten
Erdpurt
Honduras purple
Morocco Beldia Kif
Nepal Jam / Nepal Mist
Red and Blonde Lebanese
Ethiopian Sativa
China Yunnan, Kali China, Orient Express
New Caledonia

Der Artikel „Durban Poison“ ist am 14. Oktober 2020 erschienen.