Legal zum Cannabis-Millionär – Amerika macht es vor!

Legal zum Cannabis-Millionär – Amerika macht es vor!

In Amerika ist Marihuana in einigen Bundesstaaten erlaubt. Ein Geschäft mit Potential, wie zahlreiche Geschäftsleute schnell gemerkt haben. Die Nachfrage ist groß, die Kunden sind entspannt und so spült der grüne Rausch das Geld in die Taschen der Verkäufer. Weiterhin berichten wir vom Anspruch der Deutschen Kiffer an Cannabis, über ein neues Polizeiwerkzeug und über die Einführung eines Kiffer-Cafés in Berlin.

Amerikas grüner Goldrausch!

Die Welt berichtet vom nächsten Goldrausch, der ohne Deutschland stattfindet. Es ist eine Anspielung auf die ehemalige Goldgräber-Region Colorado, wo jetzt der Besitz, Verkauf, Anbau und Verzehr von Cannabis legal ist. Das Geschäft läuft sehr gut. Vom normalen Marihuana bis zum Hash-Cake wird eine breite Produktpalette geboten.
Sehr schnell haben sich besondere Events herausgebildet. So können Stoner-Hochzeiten oder Kochkurse gebucht werden. Es gibt Reisebüros, die sich auf Cannabis-Tours spezialisieren. Kurz gesagt, Colorado und insbesondere die Hauptstadt des Bundesstaates hat sich zu einer Hanf-Metropole entwickelt.
Der Schwarzmarkt in Deutschland wird derzeit auf ein finanzielles Volumen von 2 Milliarden Euro geschätzt. Eben dieser Betrag könnte durch die Legalisierung eingespart werden. Eine Milliarde wegen der Steuereinnahmen und eine weitere Milliarde als Einsparung bei der Verfolgung von Straftätern. Es ist also nicht verwunderlich, dass Colorado mit dem Hanf seinen Goldrausch in grünem Gewand wiederholt.
Nur Deutschland zögert weiterhin. Dabei sollten Geschichten wie diese, veröffentlicht beim Stern, doch Mut machen:

  • Für 125.000 US-Dollar, die die Brüder Andy und Pete Williams von ihrer Mutter liehen, haben sie eine Marihuana-Plantage in einer ehemaligen Gewürzhalle errichtet. Bald arbeiten bereits 100 Mitarbeiter für sie und für das nächste Jahr wird ein Umsatz von 18 Millionen erwartet.
  • Jamie Perino wollte das Image von Marihuana aufpeppen. Sie erwarb einen Nobel-Laden und sattelte vom Badezimmer-Design zu Hanf um. Sie fungiert als Verkäuferin auf oberstem Niveau. Neben dem klassischen Cannabis wird auch THC Badesalz, Schokoriegel oder Gummibärchen verkauft.
  • Als Berater und Betreiber einer Cannabis-Apotheke verdient der Aktivist Kayvan Khalatbari heute sein Geld. Er hat lange für die Legalisierung gekämpft und profitiert heute davon. In der Woche bekommt er 150 Anfragen bezüglich eines Seminars von Firmen, die ins Cannabis-Business einsteigen wollen.

Müssen auch Kiffer demnächst Pusten?

Wer unter dem Verdacht steht, unter dem Einfluss von Alkohol am Steuer zu sitzen, der muss Pusten. Eine amerikanische Universität hat jetzt zwei Prototypen entwickelt, die dieses Verfahren auch beim Cannabis-Konsum ermöglichen soll. Klare Beweise bringt derzeit, wie auch der Focus zu berichten weiß, nur ein Bluttest.
Denn auch wenn Cannabis in Amerika teilweise legal erworben werden kann, muss der Autofahrer fahrtüchtig sein. Jeder vierte Fahrer, der angehalten wurde weil er sich merkwürdig verhielt, stand unter dem Einfluss von THC. Kein Wunder also, dass der Schnelltester bereits im ersten Halbjahr des kommenden Jahres zum Einsatz kommen soll.

Kiffer in Deutschland werden anspruchsvoller

Der Focus schreibt auch über den Jahresbericht DBDD und erläutert unter anderem, dass die Kiffer in Deutschland immer anspruchsvoller werden. Gerade in der Jugendszene, beobachtet in Frankfurt, wurde festgestellt, dass überzüchtetes Gras gemieden wird. Die Auswirkungen auf die Psyche seien zu extrem.
Dieser Anspruch könnte auch daher kommen, dass sich der Ruf von Cannabis über die letzten Jahre gebessert hat. Dies hat sogar schon dazu geführt, dass einige Bundesbürger sich getraut haben in der Öffentlichkeit zu kiffen. Natürlich mit Folgen, da es hier nach wie vor verboten ist.

Wird das erste Kiffer-Café in Deutschland eröffnet?

Die Legalisierung ist als Thema in Deutschland angekommen – auch bei der Politik. Dies könnte darin gipfeln, dass erste Modell-Projekt anlaufen. Eine Verkaufsstelle in der Kölner Innenstadt, ist dies denkbar? Ja, denn die Ausnahmegenehmigung wurde bereits beantragt. Die Grünen und Piraten sehen gute Chancen eine Mehrheit für dieses interessante Projekt zu bekommen.