Hanf-Legalisierung – Uruguays Probleme und prominente Unterstützer!

Hanf-Legalisierung – Uruguays Probleme und prominente Unterstützer!

In Uruguay ist der Konsum von Cannabis bereits legal. Dies würden sich zahlreiche Kiffer auch von Deutschland wünschen. Aber auch das südamerikanische Land hat mit Problemen, die insbesondere die Bürokratie betreffen, zu kämpfen. In der Bundesrepublik wird jetzt mit provokanten Werbespots im Kino auf das Thema aufmerksam gemacht. Mehrere Debatten von Seiten der Politik werden geführt. Zudem hat die Cannabis-Legalisierung einen prominenten Fürsprecher gefunden.

Werbekampagne: legaler Rausch?

Eine alte Dame leidet an Schmerzen. Sie geht zur Apotheke und fragt nach Dronabinol, einem Cannabis-Präparat. Sie wird jedoch mit einem Kopfschütteln abgewiesen. Weil sie es sonst nicht aushält sucht sie einen Drogendealer auf. Ein fataler Fehler, wie im aktuellen Kinospot gezeigt wird. Emotionale Szenen, die eine klare Botschaft vertreten sind das Ziel.
Es wäre nicht ungewöhnlich, wenn der Legalisierungs-Trend aus Amerika auch nach Deutschland herüberschwappt. Wer sich den Kinospot anschauen möchte, der kann dies auch bei YouTube machen. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um den einzigen Spot dieser Art. Zum Thema Entkriminalisierung und Legalisierung bekommt der Hanfverband sogar von der Deutschen Polizeigewerkschaft Unterstützung.
Warum kommen die Spots im Kino und nicht im Fernsehen, werden sich einige Fragen. Den Sendeanstalten war das Thema zu heiß! Sie berufen sich auf den Rundfunkstaatsvertrag und lehnen die Werbung ab. Der Chef der Polizeigewerkschaft Rainer Wendt ist Unterstützer, weil es die Polizeiarbeit erheblich vereinfachen würde. Zudem wird ein Großteil der Verfahren vor Gericht eingestellt.

Uruguay – Scheitert die Legalisierung an der Bürokratie?

Uruguay hat den Krieg gegen die Drogen verloren und die Seite gewechselt. Jetzt kann Cannabis legal konsumiert werden. Das Gesetz zur Legalisierung ist bislang beispiellos, hat aber auch seine Schwächen. Ein Händler erklärt, dass er viele Leute abweisen muss, die Cannabis zum Rauchen erwerben wollen. Er darf nur vertreiben, was zum Anbau benötigt wird.
Die Samen sollen staatlich ausgegeben werden. Dadurch wird eine hohe Qualität gewährleistet. Um Kontrollen durchzuführen, sollen DNA-Proben genommen werden. Zudem darf pro Monat nur 40 Gramm Marihuana erworben werden. Dies soll über einen Fingerabdruck sichergestellt werden.
Weiterhin gibt es auch Pläne eines konservativen Politikers, der das Drogenverbot wieder einführen möchte. Den gesamten, ausführlichen Artikel, zur Bürokratie und den Plänen in Uruguay, kann bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nachgelesen werden.

Deutsche Drogenpolitik – Ein einziger Widerspruch?

In Frankfurt äußern sich Experten sehr wohlwollend gegenüber einer Cannabis-Legalisierung. Der Vertreter des Bundes Deutscher Kriminalbeamten und die Vereinigung von Strafrechtsprofessoren machen sich für eine liberalere Gesetzeslage stark. Von Seiten des Bundes wird in dieser Thematik viel gezögert, während in regionalen Bereichen etwas Bewegung ins Spiel kommt, wie auch die Welt zu berichten weiß.
Aber auch die Drogenbeauftragte mischt nun in der Cannabis-Debatte mit und nimmt die Gegenposition ein. Sie bezeichnet eine mögliche Legalisierung als „völlig falschen Schritt“. Sie möchte das Thema nicht verharmlosen und hat auch die Aussage, des nachfolgend aufgeführten Prominenten scharf kritisiert.

Prominente Fürsprecher für die Legalisierung!

Während sich die Politik noch uneins ist, hat Thomas D. von den Fantastischen Vier klar Stellung bezogen. Er ist für eine Marihuana-Freigabe. Für ihn ist Alkohol die schlimmste Droge. Da diese legal erworben werden kann und viel mehr zu Aggression ermuntert, muss für ihn Cannabis, ein Kraut welches beruhigend wirkt, ebenfalls legal erhältlich sein. Er schränkt seine positive Botschaft, wie im Focus nachzulesen ist, ein wenig ein.
Endlich hat sich auch ein Deutscher Prominenter einmal zur Debatte geäußert. Immerhin hat sich auch schon US-Präsident Barack Obama dazu geäußert, dass Kiffen nicht gefährlicher ist, als Alkohol. Und sogar der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan plädiert für die Freigabe von weichen Drogen. Durchweg hat die Legalisierung in den vergangenen Monaten viele Fürsprecher in der Prominenz und in den betroffenen Szenen (Polizei und Recht) gefunden.