Hanfnews – Vom Autofahrverbot für Kiffer bis zum Marihuana im Klo!

Hanfnews – Vom Autofahrverbot für Kiffer bis zum Marihuana im Klo!

Die vergangene Woche offenbarte erneut einige Hanfnews. Von besonderem Interesse ist das endgültige Urteil in Bezug auf den Cannabis Konsum und das Autofahren. Weiterhin wurde eine neue Studie veröffentlicht, die eine andere Studie wiederlegen möchte. Konkret geht es hier um den Zusammenhang des Kiffens mit schlechten Schulnoten. Die Bewährungsstrafe eines Dealers wird beleuchtet und bei den Kuriositäten haben wir einen Kleiderschrankbrand und Hanf im Klo.

Kiffen und Autofahren – der Urteilsspruch

Ein Autofahrer aus Baden-Württemberg wurde bekifft am Steuer angehalten und zum Bluttest geschickt. Das Ergebnis waren 1,3 Nanogramm Tetrahydrocannabinol (THC) pro Milliliter im Blut. Wegen einem negativen Zusammenhang aus Drogen und Autofahren, wurde die Fahrerlaubnis entzogen. Auch nach Widerspruch, Klage und Berufung bleibt das Urteil bestehen und ist damit gewissermaßen eindeutig.
Wie der Spiegel berichtet, gibt es jedoch noch eine undefinierte Gesetzeslücke. Denn im Gegensatz zum Alkohol, wo eine feste Promillegrenze bezüglich des Autofahrens bestimmt ist, bleibt dies beim Cannabis-Konsum offen. Zukünftige Widersprüche können damit noch immer Erfolg haben.

Britische Studie: Schlechte Schulnoten hängen nicht mit Marihuana Konsum zusammen!

Erst kürzlich wurde eine gegensätzliche Studie veröffentlicht, die Cannabis und schlechte Schulnoten im Einklang nannte. An einer Londoner Universität wurden jetzt 2.612 Kinder aus den Jahrgängen 91 und 92 untersucht. Im Alter von acht und 15 Jahren wurde ihr IQ ermittelt. Obwohl einige der 15-jährigen Teilnehmer Cannabis konsumierten, wurde keine Abweichung zu den Altersgenossen festgestellt.
Allerdings wird hier wieder eingeschränkt, wie N24 berichtet. Denn die Probanden rauchten nur ab und zu. Bei regelmäßigem Konsum kann eine Beeinträchtigung der Schulnoten also doch nicht ausgeschlossen werden.

Mann wegen Drogenhandels zu erneuter Bewährung verurteilt!

Ein durchaus kurioses Urteil wegen Handel mit Marihuana wurde im Landkreis Mittelhessen verhängt. Ein 26-jähriger, bereits vorbestrafter und unter Bewährung stehender Mann, wurde zu erneuter Bewährung verurteilt. Er hatte eingeräumt Handel getrieben, die Drogen für seinen schwerkranken Vater benötigt zu haben und auch selbst noch drei Tage vor der Verhandlung gekifft zu haben.
Das milde Urteil wurde den Bemühungen des Angeklagten zugesprochen, sich von den Drogen abzuwenden. Gleichwohl wurde darauf hingewiesen, dass es bei einer Straftat in den kommenden drei Jahren wohl eine längere Haftstrafe geben werde.

Marihuana brennt im Schrank und liegt im Klo!

Der Schlafzimmerschrank beherbergt eine Plantage zur Eigennutzung. Leider war diese nicht ordnungsgemäß angelegt und hat das Möbelstück in Brand gesetzt. Der Täter war glücklicherweise zu Hause und konnte das Feuer löschen. Er alarmierte dennoch den Vermieter, wegen der Beschädigung des Schrankes. Beweise ließ er zuvor verschwinden. Dem Vermieter kann die Geschichte jedoch merkwürdig vor und er alarmierte die Polizei. Diese stellte Reste der Elektrik sicher und konnte den Täter überführen. Dieser verbrannte sich zudem die Hände.
Bei Straubing wollte ein Mann sein Zimmer lüften. Genau in diesem Moment gingen zwei Polizeibeamte an dem Fenster durch und identifizierten den Geruch. Sie klingelt und in Panik stopfte der Mann einen Teil seiner Pflanzen in die Toilette. Vergeblich, denn eine größere Plantage, wie sie vorgelegen hat, konnte von den Beamten schnell und zuverlässig entdeckt werden, ebenso wie die Pflanzen im Klo.