Rettungsschwimmer findet fast 20 Kilo Gras

Rettungsschwimmer findet fast 20 Kilo Gras

Versteckt in einer Rettungsweste findet Rettungsschwimmer Marihuana am Strand

Wer träumt nicht davon beim Spazierengehen am Strand einen Schatz zu finden oder etwas Tolles das angespült wurde. Viele wären schon happy, wenn Sie nur in Ruhe am Strand einen Joint rauchen könnten, zum relaxen in der Sonne. Heute morgen erreicht uns eine Meldung aus dem Indian River County in Florida, USA. Dort wird in letzter Zeit immer mal wieder Interessantes angespült.

Rettungsschwimmer
Rettungsschwimmer findet Weste mit 20kg Gras

Ein Rettungsschwimmer, der vor knapp 2 Wochen am Strand seine Runde gelaufen ist, hat beim Gang durch den Sand eine angespülte Rettungsweste gesehen und mitgenommen, schließlich gehört so ein Teil ja in den Plastikmüll. Beinahe hätte der Rettungsschwimmer auch die Rettungsweste weggeworfen, die am Strand von Indian River County gespült wurde – bis er eine Ladung Cannabis entdeckte, die darin versteckt war.

Aufmerksam wie er wahr, ist Rettungsschwimmer Daniel Otto schnell aufgefallen, das die Weste ungewöhnlich schwer ist. Als er dann nachsah, warum sich die Weste so „ungewöhnlich schwer“ anfühlte, fand er sechs Pakete mit 41 Pfund Marihuana in den lebensrettenden Schaumstofffächern der Weste versteckt, so der Bericht des Sheriffs.

Anders als viele unserer Leser, hat der 26-jährige Rettungsschwimmer vom Golden Sands Beach Park den Fund der Weste und Ihren Inhalt umgehend den Strafverfolgungsbehörden gemeldet, nachdem er sie kurz vor Mittag des 23. Oktober am Strand gefunden hatte.

Er erzählte den Beamten, dass er die Weste fast in den Müll geworfen hätte, aber er nahm sie mit in die Wachhütte und schnitt eine Seite auf, wo das verpackte Marihuana zum Vorschein kam, weil Ihm das hohe Gewicht komisch vorkam. Für eine persönliche Stellungsnahme war Otto diese Woche nicht zu erreicht.

In dem Bericht des Sheriffs heißt es weiter, dass ein Abgeordneter die Schwimmweste zum Tatortlabor des Indian River County Sheriff’s Office brachte, wo die anderen Pakete herausgeschnitten und gewogen wurden, die Menge an Marihuana wog insgesamt 41,24 Pfund US-Pfund, was knapp 20 Kilo entspricht. Danach wurden die Drogen in eine Asservatenkammer gebracht und der Fall wurde ohne weitere Ermittlungen abgeschlossen, heißt es in dem Bericht.

Schon in den Tagen und in der Woche zuvor wurde eine Reihe von Paketen an mindestens drei Stränden im Indian River County angeschwemmt, darunter auch im Golden Sands Beach Park, 10350 Stte Road A1A, nördlich von Wabasso.

Am 19. Oktober durchkämmten dann mehrere Abgeordnete des Gemeinde die Strände zwischen Round Island Oceanside Park und Golden Sands Park, auf einer Strecke von mehr als 16 Meilen, nachdem zwischen 15 und 16 Uhr drei verdächtige Pakete gemeldet worden waren.

Rettungsschwimmer
Floridas Strände sind beliebt bei Schmugglern

Mindestens zwei der gefundenen Gegenstände waren mit Klebeband umwickelte Pakete, die den Angaben der Beamten zufolge dem Aussehen und Geruch nach Marihuana zu sein schienen.

Ein drittes Objekt, das auf John’s Island in Indian River Shores gefunden wurde, wurde lediglich als ziegelsteinähnliches Paket beschrieben. Ein Sprecher des Sheriff-Büros sagte, Beamte des US-Zoll- und Grenzschutzes würden die Anschwemmungen untersuchen. Diese Behörde hat auf eine Anfrage nicht geantwortet.

Florida ist eines der Hauptziele für Drogenlieferungen der organisierten Kriminalität in den USA. Sowohl von Mittelamerika als auch aus Südamerika werden Marihuana aber vor allem Kokain in die USA geschmuggelt. Das passiert sowohl per Luftfracht als auch sehr oft mit Booten. Dabei werden immer wieder Ladungen über Bord geworfen um sich vor der Strafe zu schützen. Ein Schmuggel in Rettungswesten scheint aber eher auf kleinere Schmuggelaktivitäten hinzuweisen.

Der Artikel „Rettungsschwimmer findet fast 20 Kilo Gras“ ist am 4. November 2021 erschienen