Cannabis-Anbau – Verbrechen, Nutzen und Notwendigkeit!

Cannabis-Anbau – Verbrechen, Nutzen und Notwendigkeit!

Der Cannabis-Anbau ist ein heikles Geschäft. In den meisten Ländern der Welt ist es unter Strafe verboten. In Chile drohen sogar 15 Jahre Haft. Warum eine Mutter diese Gefahr auf sich genommen hat, wird später erläutert. Weiterhin beschäftigen wir uns mit der Tatsache, dass Hanf auch zum Nutzen der Menschen, jenseits des Kiffens, angebaut werden kann. Illegale Hanfplantagen schädigen hingegen den Ruf der Wunderpflanze!

Synthetisches Cannabis – Gesünder oder gefährlicher?

Hanf ist eine natürliche Pflanze und wird häufig als solche angepriesen. Warum sollte also Cannabis synthetisch hergestellt werden? Tatsächlich entstand diese Idee von John Huffman mit guter Absicht. Er wollte Kranke damit heilen. Das Lindern von Schmerzen und das Lösen von Krämpfen war sein Ziel. Dabei sollte das Produkt gezielt eingesetzt werden können.
Leider kam der Wirkstoff, der an Mäusen bereits erfolgreich angewendet wurde, nie zum Einsatz. Aber Drogenhändler schafften es in den Besitz des Rezeptes zu kommen. Der Chemiker schaffte mit seinen Forschungsergebnissen aus den 80er Jahren einen neuen Drogenmarkt, wie die Zeit berichtet. Der chemische Stoff sorgt hierbei meist für einen größeren Rausch und ist somit gefährlicher!

Verzweifelte Mutter baut Cannabis für ihre Kinder an!

Eine Mutter aus Chile geht ein großes Risiko ein, indem sie Cannabis anbaut. Bis zu 15 Jahre Haft stehen für diese Straftat in den Gesetzen des Landes festgeschrieben. Aber sie wusste keinen anderen Ausweg. Ihre sechsjährige Tochter Javiera erleidet täglich zahlreiche epileptische Anfälle. Sie hatte solche Schmerzen, dass sie sich selber die Fingernägel ausriss.
Sie plagte sich mit Gedanken eines Selbstmordes und wollte sogar mit ihrem Kind von einer Klippe fahren. Durch die Anwendung von Cannabis gingen die Anfälle von sieben auf einen starken pro Tag zurück. Auch andere Eltern in Chile stehen vor dieser Problematik. Auch die Kosten für den Kauf der gewöhnlichen Medikamente übertrafen die Ausgaben für die Behandlung von Hanf bei weitem, wie auch n24 berichtet.

Hanf-Plantage sorgt für Wohnungsbrand!

Nicht immer haben die Hanf-Gärtner, besonders bei Indoor-Anlagen, die größten Kenntnisse. Daher kommt es immer wieder vor, dass Brände ausbrechen oder Geruchsbelästigungen stattfinden. In Oberösterreich sorgte eine Überhitzung für den Brand. Es entstand ein hoher Schaden. Solche Aktionen schädigen natürlich den Ruf der Hanf-Pflanzen.

Dämmung aus Hanf – Warm und gemütlich?

Der deutsche STEP-Award 2014 geht in diesem Jahr an die Klima Dämmstoff GmbH aus Österreich. Ausgezeichnet wurde das Unternehmen in der Kategorie Nachhaltigkeit. Die Hanfdämmung für Fassaden war der Grund für die Auszeichnung. Im Jahr zuvor wurde man bereits für das Umweltzeichen und den Klimaschutzpreis nominiert.
Das Produkt bindet CO2 im Material und wächst bei Bedarf nach. Dämmen mit Hanf ist daher ökologisch sinnvoll und erzielt dabei noch gute Dämmwerte, wie auch die Pressebox zu berichten weiß.

Der Drogenbaron – Ein lukrativer Beruf?

Ja, inzwischen kann beim Drogenbaron von einem Beruf gesprochen werden. In Amerika darf inzwischen in 23 von 50 US-Bundesstaaten mit Cannabis gehandelt werden. Der Drogenbaron würde hier wohl den größten Händler beschreiben. Und es findet ein harter Konkurrenzkampf um diese Position statt. Denn der Anbau und Verkauf – legal natürlich – lohnt sich!
Im Cannabis College in Oakland hat sich ein Campus mit Museum und ein Hanf-Labor entwickelt. Zudem gibt es drei weitere Filialen. Anbau ist hier nur ein Thema. Kochen mit Cannabis und der legale Handel sind weitere Standbeine. Experten aus der Branche wissen zu berichten, dass der Umsatz mit dem legalen Verkauf von Cannabis bei ungefähr 2 Milliarden Euro liegt. Kein Wunder also, dass jeder Drogenbaron werden möchte. Das Handelsblatt hat die ganze Geschichte und klärt zudem auf, warum Banken mit dem Hanf-Geschäft nichts zu tun haben wollen.

Müsste Cannabis legal angebaut werden dürfen?

Ein Artikel der Welt beschäftigt sich derzeit mit dem Thema, ob Cannabis nicht legal angebaut werden dürfte. Ein Professor schockt mit der Nachricht, dass er das Betäubungsmittelgesetz für verfassungswidrig hält. Professor Lorenz Böllinger beruft sich bei seiner Aussage auf das Prinzip der Verhältnismäßigkeit.
Zudem werden die eigentlichen Ziele des Betäubungsmittelgesetzes, das Eindämmen des Konsums, den Schutz der Bevölkerung und das Stilllegen des Handels nicht erreicht!