Cannabis allgemein

Der tägliche Cannabis-Wahnsinn – gesund und schädlich?

Tuete

Und täglich grüßt das Murmeltier. In diesem Fall handelt es sich um täglich wechselnde Meldungen bezüglich Cannabis. Die in Deutschland illegale Droge ist medial derzeit sehr häufig vertreten. Häufig wird sie als Heilsbringer verkauft und schließlich ist sie wieder für die unterschiedlichsten Beschwerden zuständig. Auch in der vergangenen Woche waren zahlreiche solcher Nachrichten aufzufinden.

Cannabis – Das Geheimnis reiner Haut?

Die Bild-Zeitung berichtet über eine tschechische Kosmetikfirma, die mit der geheimen Zutat Cannabis den Markt erobern möchte. Hier wird jedoch nicht geraucht, sondern gecremt. Tatsächlich ist es auch möglich die Produkte der Marke Carun über Amazon zu bestellen. Die starken Antioxidantien sollen Entzündungen verringern und so der Haut bei der Selbstheilung helfen.

Die Cremes enthalten die THC-freien Pflanzen und sind damit auch hier in Deutschland zugelassen. Es gibt leider noch keine Studien, welche die Wirksamkeit von Cannabis für Beauty-Produkte untersucht.

Nach Passiv-Kiffen Führerscheinentzug?

Ist es möglich den Führerschein abgeknöpft zu bekommen, wenn passiv Marihuana geraucht wird? Ein Gericht urteilte entsprechend. Denn der Fahrer hat die Drogen zwar nicht selber konsumiert, den Passiv-Konsum aber in Kauf genommen. Es handelt sich entsprechend um eine bewusste Einnahme. Der Mann war lediglich bei Freunden zu besuch.

Da sich der Wirkstoff aber in ausreichender Konzentration im Blut wiedergefunden hat, ist auch eine Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit gegeben. Das Gericht untermauerte damit den von Beamten vorgenommenen Führerscheinentzug.

Cannabis-Läden haben Starbucks-Cafés überflügelt!

TueteIn Amerika ist Kiffen erlaubt. Dies führte in den ersten Cannabis-Läden zu einer wahren Sturmflut. Ein Geschäft aus Denver berichtet von 500 Kunden täglich. Inzwischen ist bekannt geworden, wie gut mit der Droge auf legale Weise verdient werden kann. Jetzt gibt es vierfach so viele Cannabis-Läden, wie Starbucks-Cafés.

Daraus ergibt sich jedoch eine andere Entwicklung, wie N24 berichtet. Denn die Anzahl der täglichen Kunden ist auf 150 bis 170 zurückgegangen. Zu den Kunden zählen Touristen ebenso wie Einheimische. Der anfängliche Boom hat sich abgekühlt. Der Cannabis-Markt ist in Teilen der USA zu etwas gewöhnlichem geworden.

Cannabis löst Fressattacken aus!

Eine weitere kritische Meldung bezüglich des Kiffens? THC soll die Steuerung im Gehirn durcheinanderwirbeln. Es handelt sich hier aber um keinen negativen Ansatz. Vielmehr wird untersucht, wie diese Fressattacken sinnvoll genutzt werden können. Bei Krebs-Patienten ist es häufig ein Problem, dass während der Chemo-Therapie zu wenig gegessen wird. Cannabis könnte den Hunger anregen.

Die wissenschaftliche Theorie hinter den Fressattacken wird vom Spiegel erklärt.

Eine Pizza mit Marihuana bitte!

In Los Angeles kann die Marihuana Pizza als der neueste Trend bezeichnet werden. Den berauschenden Stoff, THC, können die Kunden praktisch gar nicht schmecken. Der Käse überdeckt die Droge. Die Pizzeria hat ihre Pforten unter dem Namen „Stoned Oven Gourmet Pizza“ eröffnet. In einer Woche werden bis zu 3.000 solcher Spezialpizzen verkauft.

Die Backwaren haben eigene Namen. Tatsächlich gibt es, laut Informationen der Welt, 24 unterschiedliche Sorten mit THC. Bei einer Pizza mit einem Durchmesser von 15 Zentimeter sind 0,25 Gramm des Wirkstoffs enthalten. Eine umfassende Erlaubnis ist in Kalifornien noch nicht vorhanden. Daher müssen beim Pizzakauf nicht nur 7 Euro gezahlt, sondern auch das Rezept vorgelegt werden.

Briten erkennen Zusammenhang zwischen Cannabis und Psychosen!

Bereits 8 Prozent der 12- bis 17-jährigen hat mindestens einmal Cannabis konsumiert. Diese Altersgruppe weist immerhin einen regelmäßigen Konsum von 1,3 Prozent auf. Der Nutzen für bestimmte Krankheitsbilder ist unumstritten. Aber im Journal „The Lancet Psychiatry“ wurde jetzt auf einen Zusammenhang zwischen Cannabis-Konsum und das Risiko auf eine Psychose hingewiesen.

Wissenschaftler befragten 410 Patienten, welche erstmals wegen einer Psychose in Behandlung waren und 370 Patienten, als Gegenpol, die nicht an einer Psychose leiden. Die Befragung fand im Süden Londons statt. Dort wird erfahrungsgemäß viel Cannabis konsumiert. Das Ergebnis besagt, dass die Chance einer Psychose durch gelegentliches Kiffen sich nahezu verdoppelt. Sie verdreifacht sich durch regelmäßigen Konsum am Wochenende und verfünffacht sich bei täglichem Konsum.

Einen tatsächlichen, ursächlichen Zusammenhang zwischen Kiffen und Psychosen kann die Studie nicht belegen, wie auch der Spiegel berichtet.

Einjähriger nascht Hasch-Kekse und muss ins Krankenhaus!

Eine Überdosis sorgte bei einem kleinen Jungen im Alter von 20 Monaten zu Krampfanfällen. Der Vater hat die Hasch-Kekse gebacken und sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Anklage beläuft sich auf Körperverletzung, Fahrlässigkeit und Cannabis-Besitz. Die Mutter hatte den Notarzt verständigt. Nach zwei Tagen auf der Intensivstation war das Kind über den Berg.

Bildquelle: Flickr/Dennis Skley

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