Bong – Alle Informationen zur beliebtesten Cannabis-Konsum-Methode

Alles über die Bong

Glasbong

So sieht ein Stockfoto einer Glasbong aus. Was da für ne rote Flüssigkeit drin ist? Keine Ahnung. Wahrscheinlich fand der Fotograf das schön. Aber ein Foto von einer vollgeschmodderten Bong will ja auch keiner sehen.

Vorneweg: heisst es „die“, „der“ oder „das Bong“?
Die einfache Antwort: es gibt alle Varianten – je nachdem wo man sich befindet. Wo wir herkommen, heißt es „die Bong“. Deshalb bleiben wir dabei – auf Wikipedia wird übrigens auch der weibliche Artikel verwendet. 🙂

Die Bong ist gefühlsmäßig das beliebteste Rauchwerkzeug von Cannabis. Während vor wenigen Jahrzehnten der Joint die Vorherrschaft hatte, tendiert der Trend – vor allem beim Konsum im Haus oder auch unterwegs auf der Wiese oder am See mittlerweile zur Bong. Eine Bong ähnelt einer Wasserpfeife und Cannabis raucht man – im Gegensatz zum Joint – meist pur.

Bongs sind aus verschiedenen Materialien, teilweise gibt es sehr exotische Bongs aus Holz und anderen Materialien. Da der Aufbau einer Bong sehr einfach und verständlich ist, stellen Menschen nicht gerade selten eine Bong aus den unterschiedlichsten Materialien her, um „mal schnell einen Kopf zu rauchen„. Die Wirkung einer Bong unterscheidet sich von einem Joint oder einer anderen Art, Cannabis zu konsumieren. Nach dem Konsum von Cannabis durch eine Bong, empfindet in den meisten Fällen der Konsument eine sehr knallige und starke Wirkung. Umgangssprachlich nennt man es „breit„.

Aufbau einer Bong

Bongarten

Noch ein Stockfoto von Bongs, die auf einem Spiegel stehen. Ah ja. Diesmal auch noch ne blaue Flüssigkeit, so wie in der OB-Werbung. Jammi.

Der Aufbau einer Bong ist zwar simpel, es gibt aber viele kompliziertere Varianten, die nicht nur gut aussehen, sondern auch ein exklusives Erlebnis beim Konsum von Cannabis bieten. Grob gesagt, besteht eine Bong aus einem großen Zylinder, in den ein wenig Wasser gefült wird. An der Seite befinden sich zwei Löcher, bei manchen Bongs aber nur eines, da das Kickloch nicht bei allen Bongs zu finden ist. Im größeren Loch befindet sich ein Shillum, welches nach oben hin verläuft. Am oberen Ende wird ein Sieb eingeschoben, auf dem das Cannabis abgelegt wird. Teure und hochwertige Bongs verfügen fast immer über einen Vorkühler, der durch eine Kupplung an die Bong angeschlossen wird und mit Wasser gefüllt den Rauch kühlt und weniger kratzig macht.

Ebenfalls kann ein Diffusor zum Einsatz kommen, der den Rauch stärker filtert dafür sorgt, dass es angenehmer schmeckt. Auch ein Katalysator, zwischen Kopf und Shillum gesteckt, um eventuelle Rückstände herauszufiltern, kommt nicht gerade selten zum Einsatz.

Wie benutzt man eine Bong?

Die meisten Bongs verfügen über ein Kickloch, ein kleines Loch an der Rückseite der Bong, welches sich ungefähr im unteren Drittel des Zylinders befindet. Zur „korrekten“ Nutzung, wird die Mischung oder das pure Cannabis auf das Sieb im Chillum abgelegt. Da der Zylinder oben offen ist, wird der Mund an den Zylinder bzw. die Bong gepresst. Nun entzündet man mit einem Feuerzeug oder einem Streichholz das Cannabis und zieht gleichzeitig mit dem Mund Luft ein. Verfügt die Bong über ein Kickloch, wird dieses zugehalten- am besten mit einem Finger -, da ansonsten der Rauch über das Kickloch entweicht. Nun wird gezogen, bis sich in der Bong Rauch angesammelt hat. Es kann nach Belieben abgesetzt werden oder erneut gezogen werden. Üblich ist es, wenig Cannabis auf das Chillum zu legen, damit der Kopf schnell geraucht werden kann. Falls Ihr mehr Cannabis benutzt, könnt Ihr Euch den Kopf auch mit einem Mitkonsumenten teilen.

Reinigung

Da bei der Benutzung einer Bong extrem viele Rückstände entstehen, muss die Bong auch dementsprechend gepflegt werden. Ansonsten kann es schnell dazu kommen, dass sich diese Rückstände verschlimmern und von der Bong ein unangenehmer Geruch ausgeht. Das Chillum kann, wenn es nicht aus mehreren Stücken besteht, mit einer Reinigungsbürste gereinigt werden.

Unkonventionell, aber auch möglich, ist die Reinigung mit einer Zahnbürste – welche aber schnell verschmutzt. Sollten sich starke Verfärbungen und Ablagerungen an der Bong festsetzen, wird der Einsatz von Meersalz empfohlen. Das Salz entfernt die Rückstände. Auch wird oft von Geschirrspülmittel in Pulverform geraten oder Tabs für die Spülmaschine. Da diese aber giftig sind, muss die Bong anschließend gründlich ausgespült werden. Ein Geheimtipp ist heißes Wasser und Backpulver, welches nach einer Stunde einwirken, fast alle Rückstände beseitigt.

Bong-Arten

Glasbong

Glasbong

Eine klassische Glasbong ohne irgendwelchen Schnickschnack.

Eine Glasbong ist extrem langlebig – abgesehen vom Glasbruch bei einem Unfall – und wird unter den Bongs am häufigsten verkauft. Glasbongs gibt es in vielen verschiedenen Varianten und Preisen. Meist starten die Preise bei 10 Euro und können bis in dreistelligen Bereich nach oben gehen. Falls Ihr noch nie eine Bong hattet, empfiehlt es sich immer, eine günstige aber dennoch solide zu kaufen, mit der man sich vorsichtig herantasten kann. Da Bongs meist eine andere Wirkung als ein Joint mit sich ziehen, gibt es oft Konsumenten, die entweder nur Bongs rauchen oder dem Joint „die Treue geschworen haben„.

Aber auch Glasbongs können extrem schick und exklusiv sein. Beispielsweise gibt es Glasbongs, welche in einem Pumpgun-Design geformt sind und die bei den Freunden mit Sicherheit Eindruck schindet. Auch bunte Glasbongs sind erhältlich, aber letztendlich sollte sich jeder die Bong kaufen, die nicht gut aussieht, sondern auch nützlich ist. Dazu zählen die einfache Reinigung, die Nutzung und der eventuelle Tranpsort. Falls Ihr Eure Bong also oft zu anderen Menschen mitnehmt, sollte sie nicht zu schwer sein – und auch nicht zu teuer, denn wenn die Bong runterfällt, ist sie kaputt.

Wer sich einen schönen gemütlich Flair schaffen will, öfters Cannabis konsumiert und auch ein wenig Eindruck schinden möchte, kann ohne Bedenken zu einer exklusiven und etwas teureren Variante greifen.

Acrylbong

Acyrlbong

Eine Acrlybong. Wer nicht genug Geld für Glas hat (oder zu schusslig ist um es nicht runterzuschmeißen) – oder für Leute, die einfach gerne harten Plastik in den Mund nehmen. 🙂

Während Glas-Bongs meist massiver und größer sind, eignen sich eine Acrylbong eher dazu, sie an andere Plätze mitzunehmen. Nicht nur, dass sie leichter und günstiger sind, meist sind Acrylbongs auch handlicher als Glasbongs und überstehen einen kleinerenUnfall ohne Kratzer. Acrylbongs zeichnen sich durch bunte Farben und günstigere Preise aus. Durch den meist einfachen Aufbau gibt es jedoch kaum Acrylbongs, bei denen Extras wie ein Diffusor eingebaut werden können.

Acrylbongs haben ebenso wie Glasbongs ein Kickloch, jedoch ist die Reinigung um einiges schwieriger, da die Acrylbong kleiner ist und somit weniger Platz für eine Bürste oder andere Reiningunssachen ist. Durch die verarbeiteten Materialien und dem Rauch, welcher Rückstände in der Bong hinterlässt, fängt diese nach einiger Zeit gerne an zu riechen.Wer auf bunte Farben steht und gerne unterwegs ist, sollte sich definitiv eine Acrylbong anschaffen. Aber auch hier schadet es nicht, sich mit einem günstigen Modell heranzutasten. Als besonderes „Gadget“ für den Cannabiskonsum empfehlen wir Euch die Acrylbong inklusive Maske.

Hollandbong

Eine Hollandbong ist nicht wie ein Zylinder geformt, sondern eher wie eine Vase. In der Mitte verengt sie sich, wird aber beim Mundstück wieder etwas breiter. Es soll schon Fälle gegeben haben, bei denen unwissende Menschen eine Holland-Bong mit einer Vase verwechselt und ausversehen Blumen eingestellt haben. Wer also sein Cannabiskonsum nicht unbedingt öffentlich machen möchte und Menschen in seiner Umgebung hat, denen der Begriff Bong fremd ist, kann eine Holland-Bong gut dazu benutzen, sein Hobby zu „tarnen. Natürlich eignet sich die Hollandbong auch für den normalen Konsumenten, ist aus Glas gefertigt und gibt es – wie bei Bongs üblich – in vielen verschiedenen Farben und Preisklassen.

Bambus-Bong

Eine schicke Holzbong. Für den besonderen Style...

Eine schicke Holzbong. Für den besonderen Style…

Bambus-Bongs sind leider nicht sehr verbreitet in Deutschland und gibt es nur bei wenigen Online-Händlern. Wer jedoch im Ausland unterwegs ist, sollte sich unbedingt eine Bambusbong anschaffen oder ein nettes Bild schießen, denn auf vielen Inseln werden aus Bambus Bongs gebaut, die einen Durchmesser von 1-2 Meter haben.

Falls Ihr also eine solche Bambusbong besitzt oder eine kaufen könnt, seid ihr einer der wenigen Menschen aus Deutschland, die eine solche Bong besitzen. Bei einer Bamusbong fehlt in fast allen Fällen das Kickloch, weshalb der Rauch, den Ihr nicht mehr inhalieren wollt, nicht durch das Kickloch entweichen kann. Hier muss einfach der Mund vom Mundstück abgesetzt werden und schon entweicht der Rauch. Bambusbongs sind in der Regel am schwierigsten zu reinigen, da sie nicht durchsichtig sind und der Konsument die Rückstände kaum erkennt.

Eisbong

Bämm! Die Eisbong knallt! Bildnachweise: Hookah

Ein besonderes Erlebnis bietet auch eine Eisbong (auch: Ice-Bong). Diese ähnelt der Glasbong stark, hat aber unterhalb des Mundstücks – also dort, wo Ihr euren Mund aufsetzt – eine Verengung. Dort füllt der Konsument Eiswürfel ein und diese kühlen den Rauch, der durch die Eiswürfel zieht, angenehm ab. Falls Ihr also Eure Eisbong mit einem Vorkühler ausstattet und anschließend noch Eiswürfel benutzt, wird sich der Rauch so angenehm anfühlen, wie noch nie. Eine Eisbong bietet dem Konsumenten eine einzigartige Erfahrung – ohne die Kühlung schmeckt der Rauch einer Bong meist kratzig und der Konsument verspürt einen leichten bis starken Hustenreiz. Durch die Eiswürfel kühlt der Rauch zusätzlich ab. Alternativ können auch eiskalte Erdbeeren oder Himbeeren eingefüllt werden, um das Geschmackserlebnis zu intensivieren. Falls ihr Früchte einfügt, bitte diese auf keinen Fall im Anschluss essen, sondern im Müll entsorgen.

Wer nun gut informiert Lust bekommen hat: auf geht´s in den Headshop eures Vertrauens und losgeshoppt!

Da könnt ihr euch übrigens auch mal informieren, was es neben Reinigungsbürsten und Shillum alles für abgefahrenes Bongzubehör gibt!

Die richtige Bong finden.

Die Bongrauchkultur ist umfangreich. Dem außergewöhnlichen Genuss sind keine Grenzen gesetzt. Die Auswahl an unterschiedlichen Bongs ist enorm, sodass für jeden Geschmack passende Formen, Farben und Typen vorhanden sind. Es ist egal, ob es die erste Bong ist oder ein neues Modell, anhand folgender fünf Kriterien findet jeder die passende.

  1. Rauchertyp
  2. Material
  3. Form
  4. Volumen
  5. Bongfuß

Der Rauchertyp

Einen ersten Hinweis auf die perfekte Bong liefert die Frage, wofür sie genutzt wird. Natürlich ist es offensichtlich, doch es gibt zahlreiche Unterscheidungen, die in den Entscheidungsprozess beim Kauf einfließen sollen. Wo und wie häufig wird geraucht? Raucht nur eine Person oder ist es angedacht, sie in geselliger Runde weiter zu reichen? Welche Technik soll sie haben? Auch hinsichtlich der Reinigung stellt sich die Frage, welcher Aufwand dafür in Kauf genommen wird.

Material: Glas oder Acryl?

Sobald feststeht, wofür, für wen und wie häufig die Bong genutzt werden wird, geht es darum, die Frage des Materials zu klären. Gleich vorweg, jedes Material hat seine Vor- und Nachteile. Am häufigsten werden Glas und Acryl verwendet. Glas hat zwar den Nachteil, dass es zerbrechlich und im Vergleich zu Acryl etwas teurer ist, dennoch zeichnen sich Glasbongs durch eine sehr hohe Hitzebeständigkeit und eine riesige Modellauswahl aus. Glas hat die Eigenschaft, dass es keinen Fremdgeschmack aufnimmt, was wiederum auf eine lange Haltbarkeit hinweist. Die Stabilität ist ein weiterer Pluspunkt von Glasbongs. Acrylbongs sind bruchsicher, leicht formbar, in vielen Farben erhältlich, leicht und günstig. Daher werden sie gerne als Einstiegsmodelle gekauft. Das geringe Gewicht macht sie allerdings ein wenig instabil. Außerdem geht mit der Zeit die Geschmacksneutralität verloren.

Standardform oder Sonderform?

Grundsätzlich gibt es Bongs mit oder ohne Bauch, wobei die Auswahl an unterschiedlichen Formen immer größer wird. Sonderformen wie Mehrbauchbongs, Doppel- und Mehrkammerbongs oder speziell geformte Bongs fallen nicht nur optisch auf. Sie sind zwar kompliziert zu reinigen, bieten aber auch mehr Rauchkomfort. Die Standardform mit Bauch fasst eine größere Wassermenge, was wiederum die Kühlung verstärkt. Durch die bauchige Form verlagert sich ihr Schwerpunkt weiter nach unten. Dadurch verbessert sich die Standhaftigkeit. Lediglich das Reinigen ist bei einer Bong mit Bauch etwas aufwändiger als bei einer Röhrenbong ohne Bauch.

Eine Röhrenbong lässt sich problemlos mit einer Bürste reinigen. Sie ist die Standardausführung, die jeder kennt. Deshalb wählen viele Einsteiger Röhrenbongs. Aber auch erfahrene Bong-Raucher greifen auf die Röhrenbong zurück, besonders weil es sie in vielen Varianten gibt. Bei der Form entscheiden vor allem die persönlichen Vorlieben. Als praktisch erweist sich auch ein gebogener Hals, besonders wenn die Bong im Liegen geraucht wird. Auf den individuellen Geschmack kommt es auch an, wenn es um die Frage geht, ob die Bong mit oder ohne Kickloch besser ist. Gleich verhält es sich bei Eiskerben. Viele Modelle sind heute Perculatorbongs. Sie haben den Vorteil, dass sie durch zwei oder mehr Wasserbecken den Rauch mehrfach kühlen und filtern. Außerdem überzeugen sie mit ihrem attraktiven Aussehen.

Das Volumen – große oder kleine Bong?

Einsteiger wählen gerne kleine Bongs mit einem niedrigen Volumen unter 500 ml. Der Durchschnittsraucher bevorzugt eine normale Bong mit einem Volumen von etwa 750 ml. Eine Bong mit einem Volumen über 1000 ml bietet besonders intensive Raucherlebnisse und spricht besonders erfahrene Raucher an. Beim Kauf einer Bong gilt es zu beachten, dass Länge und Volumen nicht identisch sind. Vielmehr beeinflussen der Durchmesser und die Form des Halses das Volumen. Ebenso dürfen Wasser- und Rauchvolumen nicht verwechselt werden. Ein großes Wasservolumen bedeutet nicht unbedingt auch ein größeres Rauchvolumen. Das tatsächliche Volumen der Bong kann durch Sonderelemente wie Eiseinsätze oder Percolatoren verringert werden. Geht es in erster Linie um das Volumen, eignen sich eher Modelle ohne diese Sonderelemente.

Standfestigkeit – der Bongfuß

Damit dem ungetrübten Rauchgenuss nichts im Weg steht, ist ein sicherer Stand wichtig. Über diesen entscheidet der Fuß.

  • Rundfuß: Die gleichmäßige Auflagefläche bietet eine hohe Stabilität und Standfestigkeit.
  • Eckiger Fuß: Der meist sechskantig geformte Fuß ist bei ungleichmäßig geformten Bongs von Vorteil, um die schwächere Standseite abzusichern.
  • Füße aus Metall: Das schwere Material am Boden der Bong verbesset die Stabilität, besonders von leichten Bongs aus Acryl. Denselben Vorteil bieten auch Füße aus Gummi oder Kautschuk, die zusätzlich noch rutschfest sind.

Bei der Wahl des Fußes der Bong spielt nicht nur die Optik eine wichtige Rolle. Nur ein Fuß, der auf die Größe der Bong abgestimmt ist, bietet auch eine optimale Standfestigkeit und Stabilität.

Ob Glasbong oder Acryl, hochwertige Materialien liefern einen ungetrübten Rauchgenuss. Die vielfältige Auswahl an unterschiedlichen Größen, Bongs mit verschiedenen Volumina oder Bongs mit integriertem Farbwechseleffekt, aus Glas oder Acryl – jedes Modell hat seine Vorzüge. Es gibt zahlreiche Vor- und Nachteile, anhand der fünf Kriterien findet sich schnell die richtige Ausführung für jedermann. Lediglich beim Aussehen hat man noch die Qual der Wahl.

Lizenzfreies Foto © leon_traut #10370478; Glasbong

Lizenzfreies Foto © hemul75 #24660271; Acrylbong

Lizenzfreies Foto © slishkom #18504767; Pipes

Lizenzfreies Foto © leon_traut #10185734

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