Mythen und Vorurteile

Mythen und Vorurteile über Cannabis

Cannabis ist illegal, das kann doch nur schlecht sein! Fühlen Sie sich angesprochen? Die Politik und die Medien haben in den letzten Jahren immer wieder Gerüchte und Vorurteile zu Cannabis in Interviews und Berichten von sich gegeben, die in keinster Weise stimmen und lediglich inhaltslose Aussagen sind, um die Ablehnung gegenüber Cannabis zu verbreiten. Kaum jemand, der sich mit dem Thema Cannabis beschäftigt hat, hält an seiner negativen Meinung/Einstellung über die Pflanze fest. Neben den allgemeinen Vorurteilen, die es in Zusammenhang mit dem Konsum von Cannabis gibt, wird oftmals komplett verschwiegen, dass Cannabis auch in der Medizin und als Nutzpflanze verwendet werden kann.

Wir möchten, dass diese ahnunglose Hetzerei aufhört. Stichhaltige Argumente, die gegen Cannabis und eine Legalisierung sprechen, sind uns bisher nicht zu Ohren gekommen und aus diesem Grund möchten wir die größten Mythen und Vorurteile, die über Cannabis kursieren, ein für alle Mal aus der Welt schaffen. Da wir nur ein kleines Team sind und wir mit Sicherheit nicht alle Mythen und Vorurteile kennen, die Cannabisbefürwörtern bei einer „Diskussion“ an den Kopf geworfen werden, würden wir uns über eine Mail an freuen, damit wir im Verlauf der Zeit mehr und mehr Vorurteile ausräumen können und beweisen, dass Mythen wirklich nur Mythen sind.

Cannabis macht dumm!

Anders wie Alkohol oder Opiate, zerstört Cannabis beim Konsum keine Gehirnzellen. Das Vorurteil, dass Cannabis dumm macht, liegt daran, dass bei dauerhaften und zu hohem Cannabiskonsum, die kognitiven Fähigkeiten eines Menschen negativ beeinflusst werden. Auch kommt es oft zu diesem Satz, da Konsumenten nach dem Konum meist andere Sachen erzählen, wie sie es im „Normalzustand“ nicht tun. Das liegt daran, dass Cannabis das Bewusstsein erweitert und das Denken beeinflusst. Cannabis macht bei normalen Konsum (1-2 in der Woche) nicht dumm, noch werden kognitive Fähigkeiten dauerhaft beeinflusst.

Cannabis ist gefährlich und macht süchtig!

Noch nie ist jemand an einer Überdosis Cannabis gestorben – rein theoretisch ist das auch gar nicht möglich. Eine Gefahr besteht erst, wenn Cannabis zu häufig konsumiert wird und der Konsument keine Kontrolle über seinen Konsum hat. Gefährlich ist Cannabis auch, wenn Auto oder Fahrrad gefahren wird – das gilt aber auch bei Alkohol. Cannabis ist nicht gefährlicher als Alkohol und verursacht zudem eine geringere körperliche Abhängigkeit. Es stimmt, dass sich beim Cannabiskonsum eine hohe psychische Abhängigkeit entwicklen kann. Wer besonders gefährdet ist und Risikofaktoren, die eine Abhängigkeit wahrscheinlicher machen, findet ihr bei den Gefahren, die von Cannabis ausgehen können. Die Assoziation, dass Cannabis so gefährlich sei, kommt meist daher, dass Cannabis bisher ein Tabu-Thema für die deutsche Politik war/ist und immer wieder falsche Aussagen über Cannabis auftauchen, die von den Medien aufgeschnappt und verbreitet werden.

Wer kifft, ist zu nichts imstande

Es gibt – grob gesagt – zwei Wirkungsarten von Cannabis. Eine Wirkung, die den Konsumenten ruhig und entspannt macht. Die zweite Wirkung beflügelt den Konsumenten im Denken und Probleme werden meist zu einfachen Sachen, die schnell gelöst werden. Dennoch sind oft motorische Fähigkeiten des Konsumenten beeinträchtigt, weshalb das Arbeiten unter dem Einfluss von Cannabis nicht zu empfehlen ist. Anders, als die grundlegende Meinung, sind Cannabiskonsumenten kurz nach dem Konsum zu sehr vielen Sachen imstande, es kommt immer auf die Art des Cannabis an und auf die Menge. Dichter, Denker, Philisophen und Künstler – es gibt dutzende Beispiele von wahren Wunderwerken, die die Menschheit noch heute prägen und die unter dem Einfluss von Cannabis entstanden sind.

Cannabis ist eine Einstiegsdroge

Es gibt unzählige Studien, die genau das Gegenteil beweisen. Nur ein Bruchteil der Cannabiskonsumenten, versucht sich an härteren Drogen. Dieser Umstand ist meist dadurch geschult, dass Cannabis nur beim Händler zu kaufen ist, der sich Cannabis illegal beschafft hat. Auf kurze oder lange Sicht wird jeder Cannabiskonsument mit härteren Drogen konfrontiert – die wenigsten geben nach oder greifen zu. Sollte Cannabis legalisiert werden, verschwindet der Kontakt zu Händlern, die härtere Drogen verkaufen. Zudem wird in letzter Zeit Cannabis immer häufiger als Ausstiegsdroge deklariert, die Alkohol- und Opiatabhängigen hilft, von ihrer Sucht loszulassen.

Cannabis erhöht die Anzahl der Drogentoten

Neben dem Mythos „Cannabis – Einstiegsdroge“ das schlimmste Gerücht. Erst kürzlich gab es einen Artikel, in dem eine CDU-Politikerin behauptet, dass Cannabis die höhere Zahl an Drogentoten verursacht. Das ist absoluter Quatsch, denn durch den Konsum von normalen Cannabis, kann ein Mensch nicht sterben. Es gibt vereinzelte Fälle, bei denen Cannabiskonsumenten Unfälle mit den Auto bauen, diese liegen aber vermutlich im zweistelligen Bereich für die gesamte Bundesrepublik. Alkohol tötet tausende Menschen jedes Jahr, wird aber ohne Pardon toleriert. Cannabis ist nicht der Grund, weshalb Menschen an Drogen sterben.

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