Optarise ist vom CBD-Öl Verkaufsstop bedroht

Optarise ist vom CBD-Öl Verkaufsstop bedroht

Stadt ordnet CBD-Öl Verkaufsstop an

Ihr erinnert Euch an unser Interview mit den Gründern von Malama CBD im Mai diesen Jahres? Patrick, Kai und Nick hatten gerade ihre CBD-Firma Malama gegründet und haben uns damals ein Interview gegeben und waren trotz Corona-Krise und Messeausfall voller Energie und Zuversicht was Ihre Zukunft betraf.

Unabhängig von dem ganzen Corona-Schlamassel hat es die drei Gründer kurz darauf schon hart getroffen, als sie einer Namensänderung für die gesamte Firma und Produktpalette zustimmen und durchführen mussten. Wegen Namensähnlichkeit gab es eine Abmahnung einer anderen Firma, die dazu führte, dass Malama heute Optarise heißt.

Was das für ein finanzieller Schaden ist, kann sich jeder Firmeninhaber vorstellen. Alle Verpackungen mussten neu gedruckt werden, der gesamte Bestand neu etiketiert werden, die Werbung neu angegangen werden. Alle Ausgaben bisher waren für die Katz, ein schwerer Schlag für das junge Start-up-Unternehmen in der CBD-Branche.

Landratsamt erzwingt CBD-Öl Verkaufsstopp

Nicht genug, dass es Mengen an Konkurrenz gibt, die auch im CBD-Bereich unterwegs sind, kamen noch die Unsicherheiten dazu, die den ganzen CBD-Markt seit Monaten in Atem halten. Ist CBD nun legal oder nicht? Darf es verkauft werden oder ist es evtl. BTM und fällt unter das BTMG wie die Regierung es angeregt hat, kommt ein CBD-Öl Verkaufsstopp?

Große Firmen rotten sich zusammen und versuchen mit Geld und Lobby den Markt für sich zu gewinnen, teilweise auch mit Erfolg. Es passiert da gerade sehr viel am CBD-Markt und da droht mancher unter die Räder zu kommen.

CBD-Öl Verkaufsverbot
Darf nicht mehr verkauft werden, Optarise CBD-Öl

Als wäre das alles noch nicht genug, bekommen die drei Jungunternehmer am 14. Oktober 2020 Besuch von den Mitarbeitern der Stadt, genauer vom Verbraucherschutz und Veterinäramt des Landratamtes Enzkreis.
Diese kamen unangemeldet zum Firmensitz in Ispringen, präsentierten ein Schreiben und erließen einen sofortigen CBD-Öl Verkaufsstopp.

Da die Ware nicht vor Ort lagerte, konnte diese nicht beschlagnahmt werden, aber es wurde eine kompletter Verkaufsstopp angeordnet, der natürlich auch den ausliefernden Logistiker betrifft. Keine Ware darf mehr bewegt werden. Sämtlicher Bestand muss sofort erfasst werden und binnen zwei Tage gemeldet werden.

Natürlich dürfen sie die Ware nicht bewegen und nicht verkaufen und so sind die Jungunternehmer nun in der Situation, in die schon einige andere CBD-Händler vor ihnen steckten und auch aktuell noch stecken, denn die Welle der Razzien gegen CBD/Hanf-Läden ist noch nicht zu Ende.

Dafür sorgen schon die „CBD-Interessenverbände“, die sich in den letzten Monaten gegründet haben und wo vor allem die Großen der Branche miteinander kungeln, überall in der Republik wurden CBD-Öl Verkaufsstopps angeordnet und Geschäfte durchsucht.

Nach dem Schaden und den Kosten, die durch das Umfirmieren und die erzwungene Namensänderung entstanden sind, wird Optarise nun auch Opfer des CBD-Öl Verkaufsstopps. Das heißt konkret, im Moment gibt es auf der Optarise Webseite keine CBD-Öle mehr zu bestellen, die CBD-Gels sind weiterhin im Angebot.

Optarise CBD ist nur eine Firma von vielen, die in den letzten Wochen und Monaten von Seiten der Behörden Steine in den Weg gelegt bekommen haben, wenn es um den Verkauf von CBD-Produkten geht. Es wäre zu wünschen, dass es sehr bald zu einer Klärung der Rechtslage kommt, die für alle hinnehmbar ist und alle Unternehmer verdienen lässt.

Der Artikel „Optarise ist vom CBD-Öl Verkaufsstop bedroht“ ist am 5. November 2020 erschienen.

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