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Schweiz: Hanf-Zigaretten verkaufen sich wunderbar

Kanada sagt „Ja“ zum Cannabis - Kiffen ab sofort legal

Das Unternehmen Koch&Gsell hat sich zur Produktion von Hanf-Zigaretten entschieden. Seit einem Jahr können die Schweizer so ihren CBD-Konsum stillen. Mittlerweile läuft die Produktion auf Hochtouren. 30.000 Packungen verlassen pro Woche das Werk. Das Ausland meldet weiterhin steigenden Bedarf an.

Großer Hype um CBD-Zigaretten

Schweiz: Hanf-Zigaretten verkaufen sich wunderbarIn der Schweiz sind die Geschäfte gut angelaufen. Zunächst stieg Coop ein, später folgten die Kioskkette Valora sowie der Discounter Denner. Hanfzigaretten liegen voll im Trend. Beinahe über Nacht wollte sie jeder Raucher anzünden. In 2016 genehmigte das Schweizer Bundesamt für Gesundheit den CBD-Hanf. Seitdem tragen die Produkte sehr unterschiedliche Blüten. Bei dieser speziellen Cannabis-Sorte ist entscheidend, dass sie keine psychoaktive Wirkung mit sich bringt.

Die anfangs 8.000 Packungen pro Woche reichten bei Koch&Gsell schnell nicht mehr aus. Das eine Schachtel knapp 20 Franken kostet, stört dabei niemanden.

Mit Sitz in der Ostschweiz, soll nun die Expansion ins EU-Ausland erfolgen. Aktuell klären die Anwälte noch die Sachlage. Jedes EU-Land besitzt andere Gesetze zum Hanf. Derweilen schaffen es die „Hanf-Zigis“ schon ins britische Überseegebiet Bermuda.

Alle Handelspartner sprechen den CBD-Zigaretten ein starkes Wachstum aus. Der Ansturm habe sich zwar gelegt, aber der Konsum liegt noch auf hohem Niveau.

Schweiz will Cannabis-Konsum erleichtern

Am vergangenen Mittwoch entschied die Schweizer Regierung, den Cannabis-Konsum zu lockern. Sowohl bei medizinischer Verwendung, als auch zum allgemeinen Kiffen. Bislang müssen Patienten eine Ausnahmebewilligung vom Arzt erhalten, wenn sie mit Cannabis ihre Schmerzen lindern wollen. Eben diese gilt nun als abgeschafft. Eine Gesetzesänderung steht nun an. Eventuell dürften Krankenkassen für die Unkosten aufkommen. Eine Prüfung dazu wird vorbereitet.

Desweiteren besteht die Chance, auch in der Freizeit bedenkenlos Cannabis konsumieren zu können. Hierzu will man mehrere Städte und Kantone auswählen. Deren Verbraucher sollen Details für wissenschaftliche Studien liefern. Um anschließend entscheiden zu können, ob der allgemeine Konsum unbedenklich wäre. Mit dem Ziel, den Schwarzmarkt die Substanz zu nehmen.

Aktuelle Schätzungen sprechen von gut 200.000 rauchenden Cannabis-Konsumenten. Derzeit gelangen nur Cannabisblüten in den legalen Handel. Die Schweiz könnte als Pionier für ihre Nachbarländer dienen, weil hier deutlich lockerer mit der Thematik umgegangen wird.

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