Medizinisches Cannabis News

Cannabis schließt zu Tabak auf und soll genauso süchtig machen wie Alkohol!

Auch in dieser Woche hat der Hanf für viel Aufsehen in der Welt gesorgt. Eine neue Studie will aufzeigen, dass Cannabis ebenso süchtig macht wie Alkohol. Weiterhin soll die Droge immer mehr zum Tabakkonsum aufschließen. Auch über die Abgabe von Cannabis als Medikament gibt es eine weitere Sichtweise. Nicht zuletzt sind zwei sehr ungewöhnliche Stellenanzeigen geschaltet worden, die mit Hanf zu tun haben und schon viele Bewerber vorweisen.

Macht Cannabis ebenso süchtig wie Alkohol?

Dies will eine Studie aus dem Journal of Addiction Medicine herausgefunden haben. Der Fokus berichtet über dieses Thema. Die Quintessenz liegt jedoch darin begründet, dass bei Cannabis ebenso eine Abhängigkeit erreicht werden kann, wie dies beim Alkohol der Fall ist. Eine weitere Parallele findet sich vor. Denn ebenso wie nicht jeder Alkoholtrinker süchtig wird, muss dies auch nicht beim Kiffen passieren.

THC als nützliches Medikament ohne Wunderwirkung!

Ein interessantes Interview mit Kirsten Müller-Vahl (Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie) führte der Spiegel. Sie sieht die Wahrheit irgendwo in der Mitte zwischen den ganzen Enthusiasten, die Cannabis als Wundermittel ansehen und den vielen Skeptikern, welche Hanf von Beginn an als Droge abstempeln. Sie ärgert sich darüber, dass sie Cannabis bestimmten Patienten nicht verschreiben darf und beschreibt deutlich, dass diese in einem Gewissenskonflikt festsitzen. Einerseits wollen sie nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen und auf der anderen Seite lindert THC ihre Beschwerden.

Warum ist medizinischer Cannabis so teuer?

Diese Frage wird sich wohl jeder stellen, der auf medizinischem Cannabis aus der Apotheke angewiesen ist. Tatsächlich wird der notwendige Wirkstoff nicht einmal in heimischer Produktion gefertigt. THC muss aus Holland importiert werden. Zudem schlagen die Apotheken nochmals 100 Prozent auf, wie der Spiegel zu berichten weiß. In Italien baut die Armee jetzt Cannabis an, damit die teure Einfuhr wegfällt, wie ebenfalls der Spiegel zu berichten weiß.

Bayern zeigt bei Cannabis-Vorfall Härte!

In Berlin können die Bürger mit bis zu 15 Gramm Cannabis straffrei bleiben. In Bayern herrscht hingegen eine verschärfte Gesetzeslage. Jetzt wurde eine Lehrerin verurteilt, weil sie maximal 0,01 Gramm mit sich geführt hat. Sie muss 700 Euro Strafe zahlen. Klingt zunächst überzogen, aber die Frau wurde wegen Auffälligkeiten beim Autofahren angehalten. So konnte ihr eine Fremdgefährdung nachgewiesen werden, welche laut Richter auf den Cannabis-Konsum zurückzuführen ist.

In Frankfurt schließt Cannabis zu Tabak und Alkohol auf!

In der Frankfurter Neuen Presse wurde ein Bericht veröffentlicht, wonach Cannabis an Konsumenten zunimmt. Nachfolgend die Daten, welche bei Schülern im Alter zwischen 15 und 18 Jahren erhoben wurden.

  • 42% haben Cannabis bereits probiert
  • 20% hatten im vergangenen Monat zum Joint gegriffen
  • 7% haben ausgesagt, dass sie mindestens 10 Mal monatlich Cannabis konsumieren

Die Zahlen der Konsumenten insgesamt nehmen zu und damit kann auch schon der Aufschluss zu Alkohol und Tabak erklärt werden. Lediglich die Dauerkonsumenten sind im vergangenen Jahr nicht angewachsen.

Wer möchte sein Geld mit Cannabis einnehmen?

© JanMika - Fotolia.com

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Nein, wir möchten niemanden zum Anbau und Verkauf von Hanf verleiten. Aber im Web sind die vergangenen Tage zwei Annoncen aufgetaucht, welche sich mit Cannabis beschäftigen. Einmal sucht der amerikanische Rapper Waka Flocka Flame (Juaquin Malphurs) einen Assistenten, der mit dem Drehen von Joints beauftragt werden soll. Laut n24.de beträgt das Jahresgehalt 50.000 US-Dollar.

Der Fokus berichtet hingegen von einem US-Blog namens „The Cannabis“. Hier wird ein Kolumnist gesucht, der gerne kifft und über Sex schreiben möchte. Die Bewerbungsfrist läuft hier nur noch bis zum 01. Oktober.

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