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Aida verkauft Hanf-Brownie & Eröffnung neuer Hanf-Shops

Aida verkauft Hanf-Brownie & Eröffnung neuer Hanf-Shops

Die österreichische Konditorei-Kette Aida setzt wieder auf den Hanf-Brownie. Zeitgleich will man damit dem politischen Irrsinn den Spiegel vorhalten. Mehrfach habe man versucht, eine Auskunft vom zuständigen Gesundheitsministerium zu bekommen. Leider ohne Erfolg, erklärte Aida-Pressesprecher Stefan Ratzenberger.

Verkauf findet trotzdem statt

Aida verkauft Hanf-Brownie & Eröffnung neuer Hanf-ShopsDoch davon lässt sich Aida nicht beirren. Seit Mittwoch gibt es neue Produkte, aber CBD ist nicht enthalten. Stattdessen setzt die Kette auf Hanföl. Zum Start verteilten die Mitarbeiter in der Mariahilfer Straße 101 insgesamt 420 gratis Hanf-Brownies. Weil das Thema so mehr an die Öffentlichkeit heran kommt, erhofft sich Aida eine bessere Debatte in der Politik.

Die ehemalige Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein hatte in Österreich ein weitreichendes Verbot eingeführt. „Verboten wurde die Konsumation von CBD-angereicherten Lebensmitteln, doch CBD-Produkte bis hin zu Rauchwaren werden weiterhin österreichweit in eigenen Shops und sogar an Tankstellen verkauft. Öle können weiterhin als Raumduft getarnt erworben und somit auch konsumiert werden. Also akzeptiert man, dass CBD gesundheitsschädigend geraucht wird, aber nicht in Speisen verzehrt werden darf?“ stellte Dominik Prousek in Frage. „Eine durch und durch österreichische Polit-Operette, gipfelnd in einem Gesetzeschaos.“

„Mister Cannabis“ eröffnet in Bielefeld

In Deutschland zeigen viele Politiker eine ähnliche Abneigung gegenüber Hanf und Cannabis. Dennoch versuchen einige Unternehmen, die Grenzen der legalen Möglichkeiten auszuschöpfen.

In Bielefeld eröffnete nun ein Geschäft namens „Mister Cannabis“. Ein Franchise-Konzept, welches „alles aus der Welt der legalen Hanfprodukte“ vertreibt. Nach Hamburg und Rostock, handelt es sich um die dritte Filiale auf deutschem Boden. Ende 2020 will man bereits 25 Shops und mehr eröffnet haben.

Aber die Justiz schläft nicht und hat ein wachsames Auge. Im Juli durchsuchten 40 Drogenfahnder die zwei Hamburger Läden. Auf der Suche nach illegalen Betäubungsmitteln, wurde einiges sichergestellt. Um zu überprüfen, ob der Maximalgehalt von 0,2 Prozent THC in den Produkten auch nicht überschritten wird.

Mit demselben Problem sehen sich derzeit zwei Männer aus Braunschweig konfrontiert. Ihnen wird vorgeworfen, sie hätten in ihrer „Hanf-Bar“ mit unerlaubten Betäubungsmitteln gehandelt. Konkret geht es um Hanfblüten, welche als Tee verfügbar waren.

Facebook stoppt Löwensenf-Kampagne

Unterdessen bekommt die neueste Löwensenf-Kreation heftigen Gegenwind von Facebook. Das soziale Netzwerk hat eine laufende Werbekampagne eingestellt. Denn in der limitierten „Wiesn Edition“ steckt ein wenig Hanf drin. Doch Facebook und Instagram verweigern das Ausspielen der Werbeeinblendungen. Weshalb der Hersteller nun mit dem Hashtag #LegalizeHanfsenf seine Fans zum Widerstand auffordert.