CBD-Öl für Hunde

Die Verwendung von CBD für Haustiere ist mittlerweile bei uns in Deutschland vollkommen legal. Ebenso ist sie äußert beliebt und demnach auch weit verbreitet. Wie für uns Menschen, gibt es heutzutage auch für unsere geliebten Vierbeiner zahlreiche CBD-Formen. Wir möchten uns hier ausführlicher mit dem Thema „CBD-Öl für Hunde“ beschäftigen, sodass auch Sie bestens darüber informiert sind. Schließlich stellen Sie sich bestimmt folgende Fragen: Was ist CBD-Öl überhaupt? Wofür kommt es zum Einsatz und ist es überhaupt gesund? All diese und noch viele andere Fragen werden wir in unserem nachfolgenden Ratgeber so gut wie nur möglich beantworten.

Was ist CBD?

Ausgeschrieben steht „CBD“ für Cannabidiol. Hierunter versteht man eine natürliche Tinktur oder besser gesagt ein konzentriertes Extrakt, welches aus der Cannabispflanze stammt. Es verfügt über einen hohen Cannabinoidengehalt und weist zugleich aber einen äußerst geringen THC-Gehalt auf. Letzteres verursacht eine berauschende Wirkung und sorgt für das sogenannte „High-Sein“. Die Herstellung der CBD-Öle funktioniert recht simple, denn hierfür wird ein spezielles Lösungsmittel zum Beispiel Olivenöl in die Cannabispflanze geleitet. Sobald das Lösungsmittel durch den Stängel und die Blätter der Cannabispflanze läuft, extrahiert dieses Trichome, Terpene sowie Cannabinoide und nimmt diese auf. Anschließendes Verdampfen des Lösungsmittels sorgt dafür, dass ein öliges Konzentrat entsteht – Das sogenannte CBD-Öl.

Ist die CBD-Öl Nutzung für Hunde gesund?

Vorab gilt unbedingt zu wissen, dass CBD-Öl bei unseren Vierbeinern keinen psychoaktiven Effekt erzielt. Anders gesagt, es besteht also absolut keine Gefahr, dass Ihr Hund durch das CBD-Öl high wird. Nachdem Sie nun bestens darüber informiert sind, was das CBD-Öl ist, möchten wir Ihnen nun veranschaulichen, wie Ihr Hund von diesem profitieren könnte. Lesen Sie hierfür den nachfolgenden Abschnitt.

Was sind die Vorteile der CBD-Nutzung bei Hunden?

Wie Sie bereits wissen, kann die Nutzung von CBD-Öl bei Hunden zahlreiche Vorteile mit sich bringen. Natürlich sollten Sie hier stets bedenken, dass wir hier von „kann“ und nicht von „muss“ sprechen. Folgende Wirkungsvorteile können demnach erzielt werden:

Bekämpfung von Ängsten

Ängste und Depressionen entstehen durch eine Art chemisches Ungleichgewicht im Gehirn. Vor allem Hunde sind hierfür sehr anfällig. Tierärzte- und medizinische Expertenberichte haben gezeigt, dass die CBD-Öl Verwendung unterstützend wirken könnte, dieses chemische Ungleichgewicht zu stabilisieren, sodass Angstzustände vielleicht schon bald der Vergangenheit angehören. Zahlreiche Hundebesitzer greifen zum CBD-Öl, um Hunde bei Trennungsängsten oder bei Ängsten vor lauten Geräuschen zu unterstützen.

Bekämpfung von Krebszellen

Forschungsergebnisse zeigten, dass CBD-Öle Einfluss auf das Wachstum und die Verbreitung von Krebszellen haben könnten. Laut Berichten zur Folge haben bereits zahlreiche medizinische Experten und Ärzte vielversprechende Ergebnisse erbracht.

Linderung von Epilepsie-Anfällen

Ein Epilepsie-Anfall ist nicht nur für uns Menschen äußerst unangenehm, sondern auch für Hunde. Während diesem Anfall kommt es zu einem heftigen Zittern in den Gliedern. Die Ursachen hierfür kommen aus dem Gehirn und sind oftmals sehr schwer zu behandeln. Vor noch nicht allzu langer Zeit haben wissenschaftliche Studien allerdings darüber berichtet, dass die Verwendung von CBD-Öl die Anzahl sowie die Intensität der Epilepsie-Anfälle einschränkten könnte. Ein Versuch ist es also durchaus wert!

Linderung von Schmerzen

Schmerzen bei Hunden werden durch das Gehirn ausgelöst. Der sogenannte Vanilloid-Rezeptor sorgt für die unangenehme Schmerzentstehung. Wenn das CBD-Öl in der Lage dazu ist, diese Neuronen-Art zu unterstützen, dann könnte der Rezeptor im Gehirn blockiert werden. Demnach könnte dem Körper das Schmerzempfinden nicht signalisiert werden.

Anregung des Appetits

Laut Forschungen zur Folge ist das CBD-Öl in der Lage dazu, Übelkeit zu reduzieren. Ebenso könnte es sogar für eine Art Appetitanregung sorgen. Gerade kranke Hunde könnten hiervon enorm profitieren, denn der Körper benötigt Energie aus verschiedenen Nahrungsmitteln, denn nur so kann er sich selbst wieder heilen. Hunde die keinerlei Nahrung mehr aufnehmen wollen, können ernsthafte Probleme erleiden.

Gibt es auch Nebenwirkungen?

Glücklicherweise sind die Nebenwirkungen von CBD-Öl bei Hunden recht gering und treten nur selten auf. Laut Tierärzten sind die am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen Schläfrigkeit und Lethargie. Für einige Hundebesitzer kann die Schläfrigkeit sogar einen Vorteil darstellen, denn schließlich sollen gerade Hunde mindestens 13 Stunden pro Tag schlafen. Es wurde allerdings auch schon über Nebenwirkungen wie Übelkeit und Juckreiz berichtet – Jedoch traten diese bislang nur in extrem seltensten Fällen auf.

So verwendet man CBD-Öl bei Hunden!

Das CBD-Öl wird im Normalfall direkt oral verabreicht. Die einfachste Art der Behandlung besteht also darin, die Tropfen mit Hilfe einer kleinen Pipette direkt in den Mund Ihres Vierbeiners zu verabreichen. Bei Hunden kann dies allerdings schnell zu einer unangenehmen Herausforderung werden, denn nicht immer benehmen sich die Vierbeiner so, wie es sich die Besitzer wünschen.

Am besten tropfen Sie das CBD-Öl direkt in die Mahlzeit Ihres Hundes. Bevor Sie die Leckerei servieren, sollten Sie jedoch noch einige Minuten abwarten, bis das Öl komplett eingezogen ist. Bitte achten Sie unbedingt darauf, das Öl nicht mit Produkten aus Geflügel zu kombinieren, denn dadurch könnte das Gelichgewicht der Fettsäuren im Verdauungssystem Ihres Vierbeiners beeinträchtigt werden. Sollte auch diese Methode mehr schlecht als recht funktionieren, dann können Sie die Tropfen auch in einer Wasserschale verabreichen.

Welche Dosiermenge ist zu empfehlen?

Zu guter Letzt möchten wir noch kurz auf die optimale Dosierung eingehen. Wie bereits kurz angedeutet, können Überdosierungen zu Nebenwirkungen führen, demnach ist die richtige Dosierung umso wichtiger. Die meisten Tierärzte empfehlen folgende Faustregel: 1 Tropfen 5 prozentiges CBD-Öl pro 10 Pfund des Gewichtes Ihres Hundes.

Achtung: Bevor Sie allerdings zu einem CBD-Öl greifen, sollten Sie unbedingt kurz Rücksprache mit Ihrem Tierarzt halten, denn dieser kann Ihnen hinsichtlich dieser Thematik mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Unser Fazit

Zusammenfassend gesagt, haben jahrzehntelange Studien gezeigt, dass CBD-Öle nicht nur für uns Menschen, sondern auch für Tiere insbesondere Hunde mögliche gesundheitliche Vorteile haben könnten. Sie können das Produkt also getrost regelmäßig verwenden, um Ihren Vierbeiner gesund zu halten. Selbstverständlich können Sie das CBD-Öl auch als unterstützende Maßnahme bei Ängsten, Schmerzen, Krebserkrankungen oder gesundheitlichen Anfällen verabreichen. Obwohl das CBD-Öl deutlich weniger giftig für Tiere ist, als andere Medikamente, kann es bei einer Überdosierung zu möglichen Nebenwirkungen kommen. Wenn Sie das CBD-Öl aber richtig verwenden, dann kann es eine unterstützende Hilfe sein, dass Sie über Jahre hinweg einen pelzigen Vierbeiner an Ihrer Seite haben!

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